Calls for Contributions (Deutsch)

Verlängerte Deadline: 3. März 2017

Übersicht

English
Call for Contribution: Academics, therapists, counsellors etc.PDF
Call for Contributions: Activists, artists, community members etc.PDF
Deutsch
Call for Contributions: Wissenschaftler*innen, Therapeut*innen etc.PDF
Call for Contributions: Aktivist*innen, Künstler*innen, Communitymitglieder etc.PDF
Português
Call for Contributions: Académicas etc (PDF)
Italiano
Call for Contributions – Alla presentazione (PDF)
Español
Call for Contributions: Académicos etc (PDF)
Call for Contributions: Activistas etc (PDF)
Russian
Call for Contribution: Academics, therapists, counsellors etc (PDF) Call for Contributions: Activists, artists, community members etc (PDF)

Call for Contributions (Wissenschaftler*innen, Therapeut*innen etc.)

Von 31. August bis 2. September 2017 findet an der Sigmund-Freud-Universität Wien (Österreich) die zweite Non-Monogamies-and-Contemporary-Intimacies-Konferenz (NMCI) statt. Die Veranstaltung stützt sich dabei auf den Erfolg der ersten NMCI-Konferenz, die im September 2015 in Lissabon (Portugal) abgehalten wurde. NMCI bietet Wissenschaftler*innen, Therapeut*innen/Sozialberater*innen, Künstler*innen, Aktivist*innen, Communitymitgliedern und anderen Interessierten eine gemeinsame Plattform. Im inhaltlichen Zentrum stehen dabei die Umstände, Erfahrungen, Herausforderungen und Möglichkeiten von Beziehungen, die über Normen wie verpflichtende Monogamie oder verpflichtende (Hetero-)Sexualität hinausgehen.

Forschung in verschiedenen Feldern (z.B. Soziologie, Psychologie, Anthropologie und Zeitgeschichte) hat gezeigt, dass sich traditionelle Konzepte und Praktiken in Bezug auf Ehe, Familie, Sexualität und Intimität im Laufe der letzten Jahrzehnte rapide verändert haben.  So kam es zu radikalen Veränderungen im Umgang mit Themen wie Geschlechterrollen und -praktiken, Trans*, Erziehung, Familien- und Verwandtschaftsstrukturen, Verhütung, Schwangerschaftsabbruch, Scheidung sowie bezüglich kultureller, nationaler oder religiöser Zugehörigkeit im Kontext von Migration. Viele dieser Bereiche stehen in enger Verbindung mit Veränderungen in umfassenderen sozialen, wirtschaftlichen und politischen Konstrukten, wie z.B. der gleichgeschlechtlichen Ehe.

Diese Veränderungen in Bezug auf zwischenmenschliche Beziehungsformen sind oft von Gegenreaktionen und negativen Kritiken von innerhalb und außerhalb des Wissenschaftsbetriebs begleitet. So werden z.B. Nicht-Monogamien oft mit „Untreue” gleichgesetzt oder als „Scheitern“ in Bezug auf „normale“ Beziehungsmuster beschrieben. Solche Betrachtungsweisen privilegieren das idealisierte monogame Paar, das als inhärent „besser“ gilt. Auch die Verwurzelung dominanter Beziehungsmodelle wird durch Sichtweisen verdeutlicht und reproduziert, die Intimitäten abseits des „Mainstreams” (z.B. asexuelle, aromantische oder nicht auf binärem Geschlechterverständnis basierende Intimitäten) als illegitim betrachten. Derartige Repräsentationen und Normierungen führen zu Einschränkungen darin, wie Mitglieder einer Gesellschaft ihr intimes Er-/Leben imaginieren und gestalten können. Hinzu kommt, dass sich die relativ raren bestehenden Forschungsarbeiten zu einvernehmlichen Nicht-Monogamien, Asexualitäten oder BDSM weitgehend auf englischsprachige und sozioökonomisch privilegierte weiße Gruppen und Communitys konzentrieren.

Allerdings entstehen zunehmend auch kritische Diskurse über normativen Sexualitäten, Intimitäten und deren Wechselbeziehungen; Diese stellen sowohl traditionelle Lebensmodelle, die im Kern der Geschlechterordnung, in Frage, als auch hetero-mono-normative Praxen und Institutionen im Allgemeinen. NMCI strebt kritische, multi-/transdisziplinäre und intersektionale Ansätze an.

Themen

Im Rahmen von NMCI wollen wir eine Plattform für den Austausch von Ideen und Erfahrungen zu bieten und um Möglichkeiten für Zusammenarbeit und Solidarität zu schaffen. Somit unterstützen wir Einreichungen von Personen aus verschiedenen Lebensbereichen und mit verschiedenen Erfahrungshintergründen – von Wissenschaftler*innen/Forscher*innen und Therapeut*innen/Sozialberater*innen genauso wie Künstler*innen, Aktivist*innen, Communitymitgliedern und anderen, die Interesse und Anteil an der Thematik haben.

Beiträge können sich z.B. mit den folgenden – oder ähnlichen – Themen beschäftigen:

  • gelebte Erfahrungen mit Polyamorie, Swinging, offenen Beziehungen und anderen nicht-monogamen Beziehungsformen;
  • nicht-sexuelle und/oder nicht-romantische Beziehungen und Identitäten, z.B. Asexualität und Aromantik;
  • Überschneidungen von nicht-monogamen Praktiken/kontemporären Intimitäten mit race, Gender/Sex/Geschlecht, sexueller Orientierung, Fetischen und BDSM, Kultur, Behinderung und Bildung;
  • Herausforderungen und Realitäten in der psychotherapeutischen/sozialberaterischen Praxis rund um einvernehmliche Nicht-Monogamien und andere nicht-normative Intimitäten;
  • Veränderungen in der Konzeption und Repräsentation von Paarbeziehungen und damit verbundene Herausforderungen;
  • Spannungen und Veränderungen in wissenschaftlichen und allgemeinen Definitionen und Auffassungen von Partner*innenschaften, Freund*innenschaften, Verwandtschaften und anderen Beziehungsformen;
  • Kulturelle Praktiken und Werte rund um Veränderungen in Bezug auf kontemporäre Intimitäten in Ländern, die nicht Teil des anglo-amerikanischen Raums und/oder des globalen Nordens sind;
  • Histories, Herstories und Queerstories: Geschichten von Nicht-Monogamien und kontemporären Intimitäten zu bestimmten Zeiten und an bestimmten Orten;
  • Aktivismus und Community-Building rund um Nicht-Monogamien;
  • Unterschiede und Überschneidungen zwischen einvernehmlichen und nicht einvernehmlichen nicht-monogamen Beziehungsformen sowie damit verbundene Machtverhältnisse;
  • rechtliche und finanzpolitische Bedeutung von und Herausforderungen rund um Nicht-Monogamien;
  • Veränderungen in der Bedeutung und Praxis von Paarbeziehungen;
  • Rollen von Technologien in der Transformation von sozialen Beziehungen und Intimitäten;
  • Diskurse zur (z.B. genetischen oder evolutionären) „Natürlichkeit“ von Monogamie oder Nicht-Monogamie;
  • sexuelle/emotionale/etc. Untreue;
  • Überschneidungen zwischen Nicht-Monogamien und feministischen Theorien, LGBT-Studien, Gender- und Queer-Studien, Post-/Dekolonialismus und anderen gegen Unterdrückung gerichteten Strängen;
  • Sexarbeit, Pornografien (Mainstream oder anderweitig) und andere kapitalistisch-sexuelle Überschneidungen in Bezug auf Intimitäten;
  • Gesundheit(swesen) und Nicht-Monogamien; Gesundheit(swesen) und alternde sexuelle und Geschlechterminderheiten (z.B. LGBTIQ*);
  • Verbindungen zwischen Religion und hegemonialen Nicht-Monogamien;
  • neue Normativitäten und Widerstände: Polynormativität und Beziehungsanarchie, Neoliberalismus und politische Anfechtung;
  • nicht-normative Intimitäten in Literatur, Kunst, Kino, Fernsehen, Fotografie, Theater, Musik oder anderen Medien.

Zugänglichkeit und Sprache

Wir wollen eine inklusive, barrierearme, sichere sowie belästigungs- und übergriffsfreie Konferenz für alle Teilnehmenden gewährleisten, unabhängig von persönlichem/beruflichem und finanziellem Hintergrund, Geschlecht, Geschlechtsidentität und -ausdruck, sexueller Orientierung, Behinderung, Aussehen, Herkunft, sozialer Schicht, Alter oder Religion.

Der Austragungsort – die Sigmund-Freud-Universität – ist rollstuhlbefahrbar. Für Anfragen bezüglich anderer Anforderungen (z.B. Gebärdensprachdolmetschen) steht unsere E-Mail-Inbox jederzeit offen. Wir werden unser Bestes tun, um die Bedürfnisse aller Teilnehmenden zu berücksichtigen. Bei Unklarheit darüber, ob bestimmte Anforderungen auch tatsächlich als solche „gelten”, sind wir auch gerne per E-Mail erreichbar.

Während die Hauptsprache der Konferenz aus logistischen Gründen Englisch sein wird, ist ein deutschsprachiger Stream geplant, um NMCI für Teilnehmende aus der Region Wien/Österreich zugänglicher zu machen.

Einreichungen

NMCI setzt sich Gemeinschaftsbildung zum Ziel – sowohl innerhalb der Felder Wissenschaft, Kunst, Aktivismus, Psychotherapie/Sozialberatung, Community etc., als auch über deren Grenzen hinaus. Dabei sollen auch die konventionellen Methoden der Wissensproduktion im hegemonialen Globalen Norden in Frage gestellt werden. Wir begrüßen daher die Einreichung einer Vielfalt an Beitragsformaten: nicht nur wissenschaftliche Papers und Themenpanels sind willkommen, sondern auch Roundtable-Diskussionen, Workshops, Geschichten, Projektpräsentationen, Performances, Filmvorführungen, Debatten, Installationen, aktivistische Reflexionen, reflexive Übungen und andere Formate. (Siehe auch unseren Schwestercall für Aktivist*innen, Künstler*innen, Communitymitglieder etc.) Beiträge sollten normalerweise entweder 20 oder 90 Minuten dauern, allerdings sind wir – abhängig von den jeweiligen Anforderungen eines Beitrages – auch offen für andere Zeitformate.

Bei Beiträgen in deutscher Sprache bitte auch das Abstract/Konzept auf Deutsch einsenden – sonst bitte in Englisch. Einreichungen in einigen anderen Sprachen sind möglich, sofern der Beitrag selbst auf Deutsch oder Englisch abgehalten und ein englisches Abstract/Konzept für das Konferenzprogramm nachgeschickt werden kann. Diese anderen Sprachen sind Esperanto, Finnisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Russisch, Spanisch und Ukrainisch.

Abstracts/Konzepte (bis zu 250 Wörter für Einzel- und bis zu 500 Wörter für Panel-Einreichungen), eine Kurzbiografie (bis zu 50 Wörter) und Kontaktinformationen bitte an nmciconference@gmail.com schicken. Deadline ist der 14. Februar 3. März 2017 (Deadline verlängert). Falls für den Beitrag erforderlich, bitte auch Informationen über technische/räumliche/zeitliche/etc. Anforderungen mitschicken.

Call for Contributions (Aktivist*innen, Künstler*innen, Communitymitglieder etc.)

Von 31. August bis 2. September 2017 findet an der Sigmund-Freud-Universität Wien (Österreich) die zweite Non-Monogamies-and-Contemporary-Intimacies-Konferenz (NMCI) statt. Die Veranstaltung stützt sich dabei auf den Erfolg der ersten NMCI-Konferenz, die im September 2015 in Lissabon (Portugal) abgehalten wurde. NMCI bietet Aktivist*innen, Künstler*innen, Wissenschaftler*innen, Communitymitgliedern, Therapeut*innen/Sozialberater*innen und anderen Interessierten eine gemeinsame Plattform. Im inhaltlichen Zentrum stehen dabei die Umstände, Erfahrungen, Herausforderungen und Möglichkeiten von Beziehungen, die über Normen wie verpflichtende Monogamie oder verpflichtende (Hetero-)Sexualität hinausgehen.

Viele intime Beziehungen folgen keinem der herkömmlichen Muster (wie z.B. Monogamie, Heterosexualität, Heirats- und Kinderwunsch). Sie werden in der Gesellschaft und in Rechtssystemen auffällig und oft in einem schlechten Licht dargestellt. Nicht-monogame Beziehungen werden z.B. oft mit „Untreue” gleichgesetzt oder als „Scheitern” an der „natürlichen Ordnung” verurteilt. Das angestrebte Ideal ist immer noch das Mann-Frau-Paar, das als einer solchen Ordnung entsprechend gesehen wird. Gleichzeitig ist es unverkennbar, dass die „normalen” Beziehungsmuster für viele Menschen vielerorts und aus einer Vielzahl von Gründen einfach nicht mehr funktionieren.

Menschen aus den verschiedensten Lebensbereichen (einschließlich Künstler*innen, Aktivist*innen und Mitglieder subkultureller Communitys) experimentieren tagtäglich und auf die unterschiedlichsten Arten mit intimen Beziehungen. Sie erkunden Alternativen und durchleben Sexualität, Liebe und körperliche Erfahrung in allen Facetten von Schmerz und Freude. Doch wer sind sie/wir? Wer sind diese Menschen, die Mononormativität und traditionelle Paarbeziehungen hinterfragen – im täglichen Umgang miteinander, in ihrer Kunst, ihrem Aktivismus, ihrem Schreiben und Forschen?

Traditionelle Ansichten und Praktiken in Bezug auf Sexualitäten und Intimitäten werden zunehmend durch kritische Perspektiven auf Normen und gelebte Erfahrungen (und deren Wechselbeziehungen) in Frage gestellt. Heteronormativität – ihrerseits ein Kern des Sex-Gender-Systems – wird hinterfragt, während alternative Sicht- und Handlungsweisen sichtbar gemacht werden. Dieser Trend zeigt sich z.B. in Filmen oder Musicals, die ein großes Publikum erreichen (z.B. „Brokeback Mountain”, „The Dallas Buyers Club”, Pedro Almodovárs und Wong Kar Wais Filme oder das Musical „Hedwig and the Angry Inch”). Veränderungen auf politischer, kultureller oder sozioökonomischer Ebene erzeugen neue Herausforderungen und Möglichkeiten, die es Aktivist*innen ermöglichen, in traditionelle hegemoniale Machtzentren einzugreifen.

In den letzten Jahren haben alternativen Intimitäten und Beziehungsstrukturen mehr Aufmerksamkeit von Seiten der Mainstream-Medien bekommen, womit ihre Sichtbarkeit erhöht wurde. Das mediale Augenmerk liegt dabei stark auf „Sex” („Sexy-Bias”) – andere Aspekte von (einvernehmlichen) Nicht-Monogamien werden außen vor gelassen. Insbesondere die Präsentation „akzeptabler” Formen von Sexualität scheint eine zentrale Tendenz in Medienberichten (z.B. in Zeitungen oder Fernsehen) zu sein. Das zeigt sich an vielen Stellen: Asexuelle und aromantische Beziehungen haben kaum an Sichtbarkeit gewonnen. Menschen mit Behinderungen werden immer noch routinemäßig als sexuell unzulänglich oder „inspirierend” dargestellt. Und Sexarbeit wird weiterhin an den Rand gesellschaftlicher und rechtlicher Diskussionen gedrängt.

Themen

Im Rahmen von NMCI wollen wir eine Plattform für den Austausch von Ideen und Erfahrungen zu bieten und um Möglichkeiten für Zusammenarbeit und Solidarität schaffen. Wir freuen uns auf Einreichungen von Menschen aus verschiedenen Lebensbereichen und mit verschiedenen Erfahrungshintergründen, zum Beispiel Künstler*innen, Aktivist*innen, Communitymitgliedern, Wissenschaftler*innen/Forscher*innen, Therapeut*innen/Sozialberater*innen und anderen, die Interesse und Anteil an der Thematik haben.

Beiträge können sich z.B. mit den folgenden – oder ähnlichen – Themen beschäftigen:

  • Darstellungen von Nicht-Monogamien, Asexualität, Aromantik in den Mainstream-Medien;
  • übermäßiger Fokus auf Sex in der Darstellung von einvernehmlichen Nicht-Monogamien in den Mainstream-Medien;
  • Verbindungen und Schnittpunkte von Nicht-Monogamien/kontemporären Intimitäten und race/Ethnitzität, Migration, Sex–Gender, sexueller Orientierung, Fetischen, sozialer Schicht, Kultur, Behinderung, Bildung;
  • rechtliche Möglichkeiten und Herausforderungen in Bezug auf Nicht-Monogamien und kontemporäre Intimitäten;
  • Filme zum Thema einvernehmliche Nicht-Monogamien und andere Beziehungsformen wie aromantische und asexuelle Partner*innenschaften;
  • Filme/Bücher mit BDSM-Thematik (Mainstream oder alternativ), auch in Bezug auf erhöhte Sichtbarkeit im Zuge des „Fifty-Shades-of-Grey”-Effekts;
  • Filmfestivals, die eine positive Darstellung von Sexualität und Kink verfolgen;
  • Communityprojekte und Aktivismus;
  • Darstellungen von Nicht-Monogamien und kontemporären Intimitäten in Nachrichtenmedien, Erfahrungen im Umgang mit Medienkontakten;
  • Selbsthilfegruppen zu Asexualität und Aromantik;
  • Fotografie und fotografische Kunst mit Hauptfokus auf Nicht-Monogamien und alternativen kontemporären Intimitäten;
  • Kunst und Kunstinstallationen als aktivistischer und sozialer Ausdruck für alternative Lebensweisen und politische Intervention;
  • Experimente mit Permakultur, anarchistischen Organisationsformen, Aufbau von gemeinschaftlichen Projekten und Nicht-Monogamien;
  • Umgangsformen und ethische Prinzipien im Umgang miteinander;
  • Integration von Feminismus in kontemporären Intimitäten und ihr Ausdruck durch Kunst und Aktivismus;
  • Integration von queeren Theorien/queerer Praxis und queeren Kulturen in die Philosophien kontemporärer Intimitäten, sowie Ausdruck durch Kunst, Aktivitäten (Festivals wie Burning Man, Boom, etc.) und Aktivismus;
  • Schnittpunkte und Schnittmengen zwischen Nicht-Monogamien und feministischen Theorien und Praxen, LGBT-Projekten, Gender- und Queer-Studien, Post-/Dekolonialismus und anderen unterdrückungskritischen Zugängen.

Zugänglichkeit und Sprache

Wir wollen eine inklusive, barrierearme, sichere sowie belästigungs- und übergriffsfreie Konferenz für alle Teilnehmenden gewährleisten, unabhängig von persönlichem/beruflichem und finanziellem Hintergrund, Geschlecht, Geschlechtsidentität und -ausdruck, sexueller Orientierung, Behinderung, Aussehen, Herkunft, sozialer Schicht, Alter oder Religion.

Der Austragungsort – die Sigmund-Freud-Universität – ist rollstuhlbefahrbar. Für Anfragen bezüglich anderer Anforderungen (z.B. Gebärdensprachdolmetschen) steht unsere E-Mail-Inbox jederzeit offen. Wir werden unser Bestes tun, um die Bedürfnisse aller Teilnehmenden zu berücksichtigen. Bei Unklarheit darüber, ob bestimmte Anforderungen auch tatsächlich als solche „gelten”, sind wir auch gerne per E-Mail erreichbar.

Während die Hauptsprache der Konferenz aus logistischen Gründen Englisch sein wird, ist ein deutschsprachiger Konferenzteil geplant, um NMCI für Teilnehmende aus der Region Wien/Österreich zugänglicher zu machen.

Beiträge

Wir streben mit NMCI eine diverse und facettenreiche Konferenz an. Das bezieht sich sowohl auf die teilnehmenden Personen als darauf, wie mit Wissen und Handeln umgegangen wird. Wir freuen uns daher auf Beiträge in Formaten wie Workshops, Geschichten, Projektpräsentationen, Performances, Filmvorführungen, Debatten, Installationen, Rollenspielen, aktivistischen Reflexionen, reflexiven Übungen etc. (Siehe auch den Schwesterncall für Wissenschafter*innen, Therapeut*innen etc.) Beiträge sollten normalerweise entweder 20 oder 90 Minuten dauern, allerdings sind wir – abhängig von den jeweiligen Anforderungen – auch offen für andere Zeitformate.

Bei Beiträgen in deutscher Sprache bitte auch das Abstract/Konzept auf Deutsch einsenden – sonst bitte in Englisch. Einreichungen in einigen anderen Sprachen sind möglich, sofern der Beitrag selbst auf Deutsch oder Englisch abgehalten und ein englisches Abstract/Konzept für das Konferenzprogramm nachgeschickt werden kann. Diese anderen Sprachen sind Esperanto, Finnisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Russisch, Spanisch und Ukrainisch.

Konzepte/Abstracts (bis zu 250 Wörter für Einzel- und bis zu 500 Wörter für Panel-Einreichungen), eine Kurzbiografie (bis zu 50 Wörter) und Kontaktinformationen bitte an nmciconference@gmail.com schicken. Deadline ist der 14. Februar 3. März 2017 (Deadline verlängert). Falls für den Beitrag erforderlich, bitte auch Informationen über technische/räumliche/zeitliche/etc. Anforderungen mitschicken.

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